Garten-Tipps
Aktuelle Garten-Tagestipp
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Schaden durch Apfelblütenstecher
Dank schlanker Säulenformen erlebt der Apfel eine Renaissance in vielen Gärten. Leider fühlen sich auch ungebetene Garten- und Terrassenbesucher wie der Apfelblütenstecher durch die Früchte angelockt. Der schwarze Käfer fällt frühzeitig über die noch ganz kleinen Blüten her und legt seine Eier darin ab. Deshalb ist eine Bekämpfung im sogenannten Mausohrstadium der Blätter bis zur beginnenden Blüte wichtig. -
Brombeergallmilbe bekämpfen
Befallene Früchte haben keinen Geschmack und schmecken sauer. Die Früchte bleiben partiell oder ganz hellrot gefärbt (im Gegensatz zu befallsfreien schwarzen Brombeeren). Schneiden Sie abgetragene Ruten nach der Ernte zurück. Die Bekämpfung beginnt am besten mit dem Austrieb, weil die Gallmilben an den Knospen überwintern und das junge Laub besiedeln wollen. Später hilft nur noch das Entfernen und Vernichten befallener Früchte und Triebpartien. -
Baumrinde schützen
Einen Hausbaum pflanzt man nicht alle Tage. Eine optimale Bodenvorbereitung und fachlich einwandfreie Pflanzung sollte selbstverständlich sein. Das Anwachsen Ihres Gartenbaumes können Sie auch nach dem Pflanzen weiter unterstützen. Schützen Sie die Rinde des Stammes eines frisch gepflanzten Baumes vor einem "Sonnenbrand" durch die immer stärker werdenden UV-Strahlen. Bewährt haben sich Schilfrohrmatten, die locker um den Stamm gestellt werden. -
Gartenpflanzen richtig wässern
Mit der ansteigenden Wärme steigt auch der Wasserbedarf der Gartenpflanzen. Beim Wässern gelten drei Regeln: Erstens ist Regenwasser immer Leitungswasser vorzuziehen. Zweitens sollten Sie weniger, dafür intensiver wässern. Häufige, kurze Gießgänge wirken nur oberflächliich und reichen nicht bis zu den tiefer liegenden Wurzeln. Drittens sollten Sie immer morgens und nie abends wässern, damit nasses Laub rasch abtrocknen kann und Pilzkrankheiten Einhalt geboten wird. -
Kindergerechte Gärten
Damit Ihr Garten ein Kinderparadies wird, sollten Sie bei der Planung die Aktivitäten der Piepmätze bereits mit einplanen. Reservieren Sie eine Ecke des Gartens für die Kleinen zum Spielen. Dazu gehören ein Erdhügel, eine kleine Hecke und ein liegender Baumstamm, solange der gepflanzte Kletterbaum noch nicht tragfähig ist. Ein Weiden-Tipi ist für Kinder ein idealer Raum, um ungestört ihren Spielwünschen zu frönen und Abenteuer zu erleben. Im einem Gartenhaus kann man sich bei Regen aufhalten. -
Bodenverdichtungen aufbrechen
Auf einem verdichteten Boden gedeiht nicht viel. Achten Sie besonders bei Neubauflächen, dass Bodenverdichtungen - meist die Folge des Einsatzes schwerer Baumaschinen - vor dem Oberbodenauftrag gründlich aufgebrochen werden. Mit der Spatenprobe können Sie feststellen, ob der Boden ausreichend locker ist. Ein guter Boden ist mindestens in den obersten 40 cm locker und krümelig. Oberflächennahe Verdichtungen können mit einer Fräse ausrissen werden. Für tieferliegende Blockaden ist ein Bagger notwendig. -
Bäume richtig pflanzen
Heben Sie eine Pflanzgrube aus, die mindestens doppelt so groß ist wie der Raum, den die Wurzel bzw. der Ballen des neu zu pflanzenden Baumes einnimmt. Wenn Sie einen wurzelnackten Baum ohne Erdballen pflanzen, schlagen Sie zuerst einen kräftigen Pfahl in der Mitte des Pflanzloches ein. Binden Sie den jungen Baum an dem Pfahl fest, damit er für die ersten Standjahre ausreichend verankert ist. Der Baumstamm wird idealerweise mit Kokosstricken am Pfahl fixiert. Zum Abschluß wässern und Gießrand anlegen.





