Garten-Tipps
Aktuelle Garten-Tagestipp
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Blumensamen selber ernten
Mit der Saatreife der Pflanzen lässt sich nicht nur Zierde, sondern auch Nutzen einfach und vorteilhaft verbinden. Sobald die Blüten verschwunden sind und die Fruchtköpfe braun werden, beginnt die Samenernte. Sommerblumen wie beispielsweise Ringelblume, Jungfer im Grünen oder Cosmeen versamen sich so leicht im Garten, dass sich eine eigene Saaternte lohnt. -
Aussaat zweijähriger Sommerblumen
Zweijährige Sommerblumen bilden nach der Sommersaat nur eine Blattrosette, die erst nach einer Winterpause im zweiten Jahr blüht. Wer also im nächsten Jahr blühende Stockrosen, Vergissmeinnicht, Fingerhut oder Königskerzen haben möchte, muss sie jetzt aussäen: Säen Sie feine Saat direkt aus der Samen-Verpackungstüte. Durch leichtes Klopfen auf die einmal längsgefaltete Tüte rieselt die Saat zielgenau auf die Erde und lässt sich problemlos dosieren. Bis zum September sollten die winterharten zweijährigen Sommerblumen im Garten ausgepflanzt sein. -
Flüssig- oder Langzeitdünger?
Prächtig blühende Pflanzen vollbringen Höchstleistungen. Mit einem Langzeitdünger (Depotdünger) steht ihnen ein sommerlanger Nährstoffvorrat zur Verfügung. Die einzelnen Düngerkörner sind von einer halbdurchlässigen Harzhülle umgeben, die dafür Sorge trägt, dass die enthaltenen Nährstoffe nach und nach abgegeben werden. Reicht dies nicht, löschen Flüssigdünger als Dünger-Feuerwehr schwelenden Nährstoffmangel. Sie können mit dem Gießwasser ausgebracht werden. -
Braune Blätter- kein Grund zur Sorge
Gehölze gelten als immergrün, wenn sie ihr Laub für mindestens zwei Wachstumsperioden behalten. Über diese Fähigkeit, die die Gestaltungspalette für den Garten deutlich erweitert, verfügen nur einige Laubgehölze, wie beispielsweise Rhododendron. Aber auch Immergrüne verlieren Laub. Oft verfärben sich mitten im Sommer ältere Blätter gelb und fallen ab. Das ist eine vollkommen normale Erscheinung, sofern es dem Gartenfreund überhaupt auffällt, kein Grund zur Sorge. -
Dahlien stützen
Dahlien zählen zu Recht zu den beliebtesten Knollenpflanzen, die Jahr für Jahr ein farbenfrohes Blütenfeuerwerk ab dem Spätsommer liefern. Auch in dunklen, nassen Jahren blühen sie sicher auf. Damit die Blütenpracht sich einwandfrei präsentiert und nicht umfällt, werden hohe Sorten an Stöcken festgebunden. Am besten versenkt man den Stock direkt beim Pflanzen mit in die Erde. Haben Sie dies versäumt, können Sie die Pflanzen jetzt nachrüsten. Halten Sie etwas Abstand zur Stielbasis. Schieben Sie einen Bambusstab vorsichtig und "mit Gefühl" in die Erde, ohne dabei die großen Knollen zu verletzen. -
Kletterrosen anbinden
Die Bezeichnung "Kletterrosen" suggeriert, dass Rankrosen selbstständig klettern können. Dies ist aber nicht der Fall: Alle Kletterrosen benötigen eine Hilfe für den Aufstieg an Wänden, Pyramiden und Pergolen. Sie haben keine Haftorgane wie Efeu oder Wilder Wein und können auch nicht eigenständig wie Clematis oder Blauregen emporranken. Kletterrosen sind sogenannte Spreizklimmer, die sich nur mit ihren Stacheln an den Trieben anderer Pflanzen festhaken können. Mit praktischen Plastikbindern mit Durchziehschlaufe lassen sich die Triebe jedoch problemlos fixen und führen. -
Kniekissen beim Unkraut jäten
Erleichtern Sie sich das Unkraut jäten, indem Sie es sich auf einem Kniekissen bequem machen. Achten Sie auch bei dieser Arbeit darauf, den Rücken möglichst gerade zu halten. Wenn Sie sich wieder erheben, stellen Sie zunächst ein Bein auf. Mit einer Hand stützen Sie sich auf dem Knie ab. Das erleichtert das Anheben des Oberkörpers deutlich. Nach der Arbeit entspannen Sie Ihre Nackenmuskulatur, indem Sie den Kopf mehrmals zur Seite neigen. So werden müde Muskeln wieder gedehnt und schmerzhafte Verspannungen vermieden.





