Sät man die Kerne eines Apfels aus so erhält man nach vielen Jahren des Wartens einen Baum, der dem „Mutterbaum“ nur beding ähnelt. Dies liegt daran, dass sich die Erbeigenschaften beider Elternteile vielfach markant neu kombinieren.
Oft möchte man aber exakt die alte robuste und gut schmeckende Sorte die vielleicht schon der Großvater in den Garten gepflanzt hat. In diesem Fall bietet es sich an, mittels Veredelung selbst zu vermehren. Ein weiterer wichtiger Grund, der für eine Veredelung spricht, ist die Erziehung klein bleibender Bäume. Sie erlangen besonders in kleinen Hausgärten mit begrenztem Platzangebot eine immer größere Bedeutung. Dies wird vor allem durch die Verwendung schwach wachsender Unterlagen erreicht.
Veredelungsmethoden, die leicht gelingen, gibt es viele. Mit etwas Übung, passendem Werkzeug und vitalen Reisern hat man guten Erfolg
Programm (Veredlungskurs)
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Theoretischer TeilGrundlagen der Veredlung die richtigen Werkzeuge Veredlungsarten (Kopulation, Anplatten, Geißfuß, Okulation, ...) weitere Pflege der Pflanzen
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Kaffeepause
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Praktischer TeilSchnittübungen der Kursteilnehmer unter fachkundiger Aufsicht weitere Tips und Anregungen
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Abschluß
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